Die ökologische Siedlung in Neu-Allermöhe

Die Ökologische Siedlung Allermöhe gehört zu den Pionieren ökologischen Siedlungsbaus in der Bundesrepublik Deutschland und war die erste ökologische Siedlung in Hamburg.

Ihre Planungs- und Entwicklungsgeschichte reicht bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück: Bezogen wurden die ersten Häuser 1986, die letzten im Jahr 2004. Insgesamt besteht sie aus 36 Häusern in Doppel- und Reihenhausbebauung, die zu drei Höfen gruppiert sind (Nord-, Mittel- und Südhof). Mit der Errichtung eines Gemeinschaftshauses wurde die Siedlung 2006 komplettiert. Heute leben in der Siedlung ca. 100 Menschen. Sie liegt im Südosten der Hansestadt zwischen dem Hamburger Stadtzentrum (ca. 15 km) und der Bergedorfer Innenstadt (ca. 3 km) innerhalb des Stadtteils Neuallermöhe-Ost.

Rechtlich verfasst ist die Siedlung durch die Kombination öffentlich-rechtlicher Einbindung zentraler ökologischer Details in die Grundstückskaufverträge der einzelnen Haus- und Grundstückseigentümer mit einem eingetragenem Verein, durch den die Anteile an Gemeinschaftseigentum verwaltet werden.

Vielfältige ökologische Elemente

In der Siedlung sind zahlreiche ökologische Baudetails realisiert, die sich in unterschiedlicher Ausprägung in und an den einzelnen Häusern und Höfen wiederfinden. Gleichzeitig spiegeln sie auch die technische Entwicklung im ökologischen Bauen wieder. Diese Vielfalt ökologischer Baudetails wird verbunden durch sowohl die in jedem Haus installierte Komposttoilette, als auch die gemeinsam betriebene und genutzte Pflanzenkläranlage (PKA). Dass die gesamte Siedlung deshalb ohne eine Einleitung ihrer Abwässer in das öffentliche Sielnetz auskommt, gehört zu ihren hervorstechendsten Merkmalen.

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